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MRT - was ist das?

Bei der Magnetresonanztomographie handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, mit dem sich Organe und Gewebe detailliert darstellen und auf etwaige Veränderungen beurteilen lassen. MRT arbeitet ohne möglicherweise schädigenden Röntgenstrahlen, sondern verwendet ein starkes Magnetfeld und elektromagnetische Wellen zur Bildherstellung. Somit kann eine MR-Untersuchung bedenkenlos so oft wie nötig durchgeführt werden.

Die MRT ist derzeit das leistungsfähigste und präziseste Untersuchungsverfahren - schon geringe Veränderungen im Körper können entdeckt werden. Besonders geeignet ist die Methode für die Untersuchung von Gehirn und Rückenmark. Sehr gut eignet sich das Verfahren auch zur Begutachtung von Brustdrüse, inneren Organen, Blutgefäßen und sämtlicher Gelenke.

Auch als Vorsorgeuntersuchung erlangt die MRT einen zunehmenden Stellenwert.

Was muss ich bei der MRT-Untersuchung beachten?

Für eine MRT Untersuchung ist eine Voranmeldung erforderlich. Eine ärztliche Zuweisung ist empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig.
Vor der Untersuchung erhalten Sie ein Informationsblatt bzw. eine Einverständniserklärung, die Sie unterzeichnen müssen. Dieses Formular können Sie auch vorab hier ausdrucken und ausgefüllt zur Untersuchung mitbringen.

Wann kann eine MRT-Untersuchung auf keinen Fall durchgeführt werden?
  • Herzschrittmacher und implantierten Cardioverter-Defibrillatoren (ICD)

  • Metallsplitter im Auge

  • Elektronische Implantate (z.B. Cochleaimplantate)

  • Schwangerschaft im ersten Trimenon (1.-12.Woche)

Wann sind für eine MRT-Untersuchung spezielle Vorsichtsmaßnahmen erforderlich?
  • Blasenschrittmacher: nur wenn dieser zuvor abgeschaltet wird

  • Shuntventile nach Hydrozephalus-Operationen: unverzügliche Kontrolle der Funktion nach einer MRT-Untersuchung nötig

  • Gelenksprothesen oder Osteosynthesematerial: eine MRT Untersuchung kann ohne Risiko durchgeführt werden, die Operation sollte mindestens 6 Wochen zurückliegen

  • Gefäßstents: Die Operation sollte mindestens 6 Wochen zurückliegen

  • Herzklappen (mechanische und biologische): Ausweis mitnehmen, auf dem die Art der Herzklappe vermerkt ist. Die Operation sollte mindestens 6 Wochen zurückliegen

  • Gefäßklammern / Aneurysmaklipps: Die meisten heute verwendeten Gefäßklammern (Clips) sind MRT verträglich. Vorsicht ist nur bei Aneurysmaclips älteren Typs an den Hirnarterien geboten ( bei Operation vor 1998 ist keine MRT Untersuchung möglich). Patienten mit bekannten Gefäßklammern (Clips) müssen entsprechende Informationen bzw. Operationsberichte mitnehmen, damit eine MRT Untersuchung ohne Risiko durchgeführt werden kann.

  • Permanentes Make-Up / Tätowierungen: Generell können MRT Untersuchungen bei Patienten mit permanentem Gesichts-Make-Up und Hauttätowierungen durchgeführt werden. Bestimmte Farbstoffe, die bei Tätowierungen und Permanentlidstrichen verwendet werden, können allerdings Eisenoxid enthalten und sich deshalb im Magnetfeld erwärmen oder bewegen. Eine MRT Untersuchung sollte frühestens 48 Stunden nach einem entsprechenden Eingriff durchgeführt werden. Bitte informieren Sie uns vor der Untersuchung über entsprechende Eingriffe.

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Eine MRT Untersuchung bei Schwangeren ist ab der 13.Woche prinzipiell ohne Kontrastmittelgabe möglich, allerdings nur mit fachärztlicher Zuweisung. MRT Untersuchungen bei stillenden Müttern können ohne Risiko durchgeführt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass bei Verwendung von MR Kontrastmitteln geringe Mengen in die Muttermilch ausgeschieden werden. Wir empfehlen daher, nach der Kontrastmittelgabe für 24 Stunden auf das Stillen zu verzichten.

  • Kinder: Kinder können mit der MRT gefahrlos untersucht werden. Es ist zu beachten, dass sie ca. 10 Minuten still liegen müssen. Das ist erfahrungsgemäß frühestens bei Kindern ab dem 4. bis 5. Lebensjahr möglich. Ein Elternteil kann in den Untersuchungsraum mitgehen und während der Untersuchung das Kind berühren. Gerne können Sie mit Ihrem Kind das Gerät vor der Untersuchung besichtigen.

  • Klaustrophobie („Platzangst“): Unser hochmodernes Siemens MRT Gerät mit weiter Röhrenöffnung und extrakurzem Magneten erlaubt kurze Untersuchungszeiten und ist daher auch für klaustrophobe Personen gut geeignet. Eine Vielzahl der Untersuchungen kann auch mit den Füßen voran durchgeführt werden, sodass der Kopf immer außerhalb der Röhre bleibt.

Was muss ich zur Untersuchung mitbringen?
  • Bereits vorhandene Aufnahmen der zu untersuchenden Region (Röntgen, CT, MRT)

  • Implantat-Ausweis (sofern vorhanden)

  • Nierenfunktionsparameter (nicht älter als 2 Monate), falls eine Kontrastmittelgabe erforderlich ist

  • Nach Möglichkeit: eCard

  • Nüchternheit: nur bei Untersuchungen der Gallengänge (MRCP) und Hydro-MRT des Dünndarms erforderlich (6 Stunden), ebenso kein Nikotin und kein Koffein (6 Stunden).

Wie läuft die Untersuchung ab?

Bevor Sie den Untersuchungsraum betreten, müssen Sie Hörgeräte, Schmuck, Haarspangen, Brillen, Schlüssel etc. in der Garderobe ablegen, da diese defekt werden oder Bildstörungen verursachen können. Damen sollten vor der Untersuchung auch keine Wimperntusche verwenden. Kreditkarten werden durch das Magnetfeld gelöscht!

Bei der MRT-Untersuchung werden Sie auf einem Untersuchungstisch liegend in einen kurzen Magnettunnel gefahren. Während der Aufnahmen hören Sie manchmal ein klopfendes Geräusch, das durch die elektromagnetischen Schaltungen verursacht wird. Es ist sehr wichtig, dass Sie während der Untersuchung ruhig liegen bleiben, da selbst geringe Bewegungen Bildstörungen verursachen können.

Eine Vielzahl der Untersuchungen kann bei unserem hochmodernen MRT-Gerät mit den Füßen voran durchgeführt werden, sodass der Kopf immer außerhalb der Röhre bleiben kann.

Die Untersuchung dauert zwischen 10 und 25 Minuten und ist absolut schmerzfrei. Falls Sie die Luft kurz anhalten müssen, teilen wir Ihnen dies über die Gegensprechanlage mit.
Bei manchen Untersuchungen ist es nötig, Kontrastmittel über eine Vene zu injizieren. Die MR-Kontrastmittel sind sehr gut verträglich und Nebenwirkungen sind extrem selten.

Was kostet eine MRT-Untersuchung?

Die Kosten für eine Magnetresonanztomografie betragen je Körperregion € 190,-. Bei Mehrfachuntersuchungen sind Rabatte möglich.
Unmittelbar nach der Untersuchung erhalten Sie den schriftlichen Befund inkl. einer CD mit den Bildern und können die Ergebnisse mit einer Ärztin besprechen.
Wenn für die gewünschte Untersuchung eine Kontrastmittelgabe erforderlich ist, werden zusätzlich € 50,- verrechnet.

Da es sich um eine Privatleistung handelt, ist derzeit keine Rückvergütung durch die gesetzliche Krankenkasse möglich. KFA-Patienten erhalten jedoch einen Großteil von Ihrer Kasse refundiert.
Private Zusatzversicherungen ersetzen zumeist die kompletten Untersuchungskosten.

Wie kann ich bezahlen?

Sie können die Kosten für die Untersuchung gerne in bar, mit Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen.

Gibt es Gratis-Parkplätze?

Es stehen Parkplätze in begrenztem Umfang direkt vor der Ordination zur Verfügung, zahlreiche weitere kostenlose Stellplätze finden Sie gegenüber am öffentlichen Parkplatz der Sommerbades. Zusätzlich gibt es in den umliegenden Straßen weitere Parkmöglichkeiten (tw. Kurzparkzone).
Einen Behindertenparkplatz finden Sie ebenfalls direkt vor der Ordination.

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