Untersuchung
Brust
Die MR-Mammografie ergänzt Mammografie und Ultraschall, besonders wenn ein Befund unklar bleibt.
Das Mammakarzinom ist mit rund 6.500 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen. Das Screening mit Mammografie oder Ultraschall hat deshalb einen hohen Stellenwert. Die Magnetresonanz-Mammografie gilt als sinnvolle Ergänzung. Wir setzen dafür eine neue 16-Kanal-Mammaspule an einem 1,5-Tesla-Gerät ein.
Häufigste Anwendungen
- Genauere Diagnose bei unklaren Befunden aus Mammografie oder Ultraschall, mit überlagerungsfreier Darstellung des Drüsengewebes und Beurteilung der Durchblutung
- Unterscheidung zwischen Narben und Rezidiv-Tumoren
- Beurteilung von Brustimplantaten
- Beurteilung der Ausdehnung eines Brusttumors vor einer geplanten Operation
- Kontrolle des Therapieerfolgs bei laufenden Tumortherapien (Chemo- und Strahlentherapie)
- Screening-Methode bei Hochrisiko-Patientinnen
Gut zu wissen
Die Untersuchung dauert 10 bis 25 Minuten und ist schmerzlos. Eine ärztliche Zuweisung ist empfehlenswert, aber nicht zwingend. Was Sie mitbringen und was Sie vorab wissen sollten, lesen Sie unter Ablauf und Sicherheit.